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Erster Nass-Elektrofilterauftrag, Einstieg in die Mineralwolle-Industrie

  • News 2025

Zwei erfreuliche Premieren: Im August 2025 erhielten wir den ersten Auftrag über einen Nass-Elektrofilter, der am europäischen Standort eines Kunden eingesetzt werden wird. Dieses Projekt umfasst die komplette Lieferung, Montage und Inbetriebnahme des Systems und markiert unseren Einstieg in die Mineralwolle-Industrie.

Mit diesem Auftrag gelingt uns nicht nur der Markteintritt in ein neues Industriesegment. Er bedeutet auch die Realisierung eines technisch anspruchsvollen Gesamtprojekts, betreut von unserem Umwelttechnik-Kompetenzzentrum in Kaiserslautern.

Wie bereits bei den Trocken-Elektrofiltern setzen wir auch bei den Nass-Elektrofiltern auf eine Inhouse-Entwicklung in Kaiserslautern.

Höchste Anforderungen an Emissionsminderung und Anlagenverfügbarkeit

Mit dem Einstieg in die eigene Entwicklung und Lieferung von Nass-Elektrofiltern reagieren wir auf die steigende Nachfrage nach Abluftreinigungssystemen in der Holzwerkstoffindustrie und zahlreichen weiteren Industrien. Der Nass-Elektrofilter wird in diesem Fall zur Behandlung der Ablüfte aus Formstraße, Härteofen und Kühlzone zweier Mineralwolle-Produktionslinien eingesetzt. Er erfüllt strenge Emissionsgrenzwerte gemäß BREF-Vorgaben, insbesondere für Partikel, Gesamt-C, Phenol und Formaldehyd.

Die Ausführung erfolgt als zweigeteilte WESP-Einheit (WESP, Kurzform für engl. Wet Electrostatic Precipitator) mit umfangreicher Ausstattung, ist CE-zertifiziert und erfüllt die Anforderungen der höchsten Qualitätsstandards unseres Kunden für Sicherheit, Automation und Dokumentation. Die Installation ist für April 2026 geplant, die Inbetriebnahme für den Herbst 2026.

„Mit diesem Projekt setzen wir unsere Strategie fort, integrierte sowie stand-alone Umwelttechniklösungen aus eigener Entwicklung anzubieten. Nach dem erfolgreichen Einstieg in die Trocken-Elektrofiltertechnik folgt mit dem Nass-Elektrofilter nun der nächste Schritt – und das sogleich mit einem Großauftrag in einem neuen Marktsegment. Eine Ausweitung auf weitere Branchen ist bereits in Gange“, so Patrick Ohlenschläger, Standortleiter Kaiserslautern.

„Wir freuen uns sehr über diesen neuen Auftrag und investieren viel Engagement in eine langfristige, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Sie setzt einen weiteren Meilenstein unseres Business Development ‚New Markets‘ zusätzlich zur Holzindustrie“, ergänzt Carsten Otto, Vertriebsleiter der Siempelkamp Energy & Drying Solutions GmbH.

Die Systeme und Komponenten sind auch in bestehenden Holztrocknungs- und Pressenanlagen nachrüstbar. Sie eignen sich auch für Biomasseanlagen wie z. B. die Trester- und die Zuckerrübenschnitzeltrocknung, die Abfallverwertung, die Pellet-Industrie und viele mehr.